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Nestlé Grundsätze zu Säuglingsnahrung in Entwicklungsländern

Stillen ist das Beste für Babys. Dieser Grundsatz gilt für Nestlé schon seit Gründung des Unternehmens.

Nestlé hat sich dazu verpflichtet, die Interessen von Müttern und Babys durch seine Mitarbeiter weltweit zu wahren. In Entwicklungsländern gilt für Säuglingsnahrung folgendes:

Nestlé fördert und unterstützt ausschließliches Stillen als die beste Wahl für Babys während der ersten Lebensmonate.

Nestlé warnt Mütter vor Konsequenzen von nicht korrekter oder ungeeigneter Zubereitung von Säuglingsnahrung.

Wenn eine sichere Alternative für Muttermilch benötigt wird, glaubt das Unternehmen, dass es einen legitimen Markt für Säuglingsnahrung gibt.

Nestlé glaubt, dass Eltern auf Basis adäquater und objektiver Information das Recht haben zu entscheiden, wie ihre Babys gefüttert werden.

Nestlé erfüllt den Internationalen Codex zur Vermarktung von Muttermilchersatz der Weltgesundheitsorganisation.

Nestlé unterstützt die Anstrengungen von Regierungen zur Umsetzung des Internationalen Codex mittels Gesetzgebung, Verordnung oder durch andere geeignete Maßnahmen.

Säuglingsnahrung wird nicht öffentlich beworben.

Mitarbeitern, in deren Verantwortungsbereich die Vermarktung von Säuglingsnahrung fällt, ist es nicht erlaubt, dass sie direkten Kontakt mit Müttern aufnehmen, mit Ausnahme von Verbraucherreklamationen

Nestlé gewährt seinen Mitarbeitern keinen Bonus aufgrund der Verkaufszahlen für Säuglingsmilch.

Nestlé bildet keine Babybilder auf Verpackungen von Säuglingsnahrung ab.

Es werden keine Gratisproben mit Säuglingsnahrung an Mütter verteilt.

Auch Mitarbeitern des Gesundheitswesens werden keine finanziellen oder materiellen Anreize gegeben, damit sie Säuglingsnahrung bewerben.

Nestlé erlaubt nicht, dass Aufklärungsmaterial zur Zubereitung von Säuglingsnahrung in Krankenhäusern und Kliniken frei zugänglich ausliegt.

Nestlé spendet keine Säuglingsnahrung für gesunde Neugeborene, mit Ausnahme von außergewöhnlichen Härtefällen, (wenn die Regierungspolitik es zulässt, dass Hersteller auf spezifische medizinische Anfragen reagieren dürfen, beispielsweise wenn die Mutter bei der Geburt stirbt).

Nestlé ergreift Disziplinarmaßnahmen gegen jeden Nestlé Mitarbeiter, der absichtlich gegen diese Grundsätze verstößt.

Nestlé fordert Regierungsvertreter, Mitarbeiter des Gesundheitswesens und Verbraucher auf, jeglichen Verstoß gegen die Nestlé Säuglingsnahrungspraktiken in Entwicklungsländern zu melden, wenn sie diese als nicht konform mit der oben beschriebenen Verpflichtung ansehen.


Hinweis:
Abweichende Regelungen gelten für Nicht-Entwicklungsländer . Hier gibt es jeweils eigenständige gesetzliche Regelungen, die wir selbstverständlich erfüllen.
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